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Ausgangsreport der Reise zum Ausgang vom Mittelpunkt der Erde - 03 - 15 IV 2007
Die Reise zum Vernschen Ausgang zum Mittelpunkt der Erde, dem STROMBOLI, begann mit dem Kuriosum, daß der seit Jahrtausenden offene Vulkan exakt einen Tag vor unserem Aufbruch, also am 02 IV 2007, einfach mal zugemacht hatte. Die sich seit dem 27 II 2007 ergiessende Lava war versiegt, die mehrmals stündlich grüßenden Lavabombenausbrüche aus dem strombolianischen Kraterdrom waren somit seit Lavaflußbeginn nicht mehr zu genießen gewesen. Plötzlich die Mission unserer Generationenexpedition mit 19 Personen aus sechs Jahrzehnten im Alter von 13 bis 65 Jahren eine unvorbereitet neue geworden ist, die daher nur heißen konnte: STROMBOLI öffne dich!

Und genau das ist den beteiligten Generationsvertretern Sabrina Apitz, Sandro Brandl, Florian Brossmann, Kevin Damm, Erhard Ertel, Tim Goroll, Katja Grosskinsky, Kornelia Hantke, Corvin Ilchmann, Nike Ilchmann, Kain Karawahn, Ashera Klemm, Dirk Leyk, Ursula Leyk, Dagmar Maschke, Alexander Ostach, Sandra Senn, Hilla Steinert und Paul Steinert gelungen. Jugendliche Ausbruchsprägung in magmatischer Verschmelzung mit studentischer Verstopfungsanalyse samt vulkanisierter Altersklugweisheiterkeit erleuchteten sich erstmal über Notausgangsimprovisationen, Rundgang-um-den-Ausgang-Exkursionen, kulinarischen Hauptgängen, Ausgeburten neuer Vulkanostergöttinnen und süditalienischem GANGstertum bis dann endlich über Besichtungen des seit dem Paroxysmus vom 15. März 2007 komplett seiner Aschenpuderung entpulverten Kraterdroms die funkensprühendste Tat unseres Teams ausbrach, eben exakt über den Pizzaofen von Barbara Engele ein brennwertbelegtes Anfeuern des scheinbar abgebrühten STROMBOLIS zu versuchen - und siehe da, er dialogisierte wieder, vom 08 bis zum 11 IV 2007 mittels mächtiger Rauch- und Aschenliteraturen, somit es uns gelungen war, was bisher als unbewiesen unmöglich galt.

Wir erlaubten uns einzubilden, mit unserer Verheizung den Ausgang eines Vulkans wieder geöffnet zu haben. Als zu Reisebeginn noch nicht untereinander kennende, und dann spontan ziemlich flott zur generationenprofessionalisierten Wissens- und Tatmannschaft zusammen geschweißte, haben wir geholfen, die seit Tagen nichtabführbaren vulkanischen Mittel derart zu verpusten, daß der zwackende Druck, den Verstopfungen nicht nur in irdischen Körpern verleiden können, ruckzuck wieder touristenvertäglich entschleichen konnte.

Wer das nicht glauben kann, hat sich Einbildung verdient über Sichten und Lesen des unglaubhaft ausführlichen DIARIUMS der Reise zum Ausgang vom Mittelpunkt der Erde, oder kommt selber mal mit (Info: pdf: Reise zum Ausgang vom Mittelpunkt der Erde 2008
- nur erhältlich gegen vorherige Abfrage des Kennwortes unter kew(at)volcanisminthearts.de), zumal sich der STROMBOLI nach unserer Abreise leider wieder verschlossen hat, somit dringendst eine weitere Ausgangöffnungsexpedition zusammengestellt werden muß.

Das nach dem Paroxysmus vom 15. März 2007 komplett von Asche befreite und doch verstopfte Kraterdrom des VERNSCHEN Ausgangs vom Mittelpunkt der Erde - welches während unserer Besuchszeit eigentlich eher wie ein Eingang wirkte ...

... mußte daher durch unser komplettes Generationenexpeditionsteam zur Wiedereröffnung unnachgiebig angefeuert werden ...

... bis dass die Schlote freischreibend keinen Schornsteinfeger mehr benötigten ...

... daher alle 19 Ausgangsöffner einen triumphalen Empfang anlässlich ihrer Rückkehr nach Neapel verprassen durften.

Text & Fotos © Karawahn 2007

weitere Bilder und Berichte unter
DIARIUM der Reise zum Ausgang vom Mittelpunkt der Erde 03 - 15 IV 2007




 


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